600 Stunden Arbeit

Stefan Pichler

Von Stefan Pichler

Mi, 18. September 2019

Höchenschwand

DIE STROHSKULPTUREN (1): Höchenschwander Wolfspfad.

HÖCHENSCHWAND (spi). Unter dem Titel "Höchenschwander Wolfspfad" zeigt der Tennisclub Höchenschwand auf dem Ausstellungsgelände in Frohnschwand eine Wolfsfamilie aus Stroh. "Unser Skulptur soll an den Wolfspfad in Höchenschwand erinnern, die Idee dazu kam mir aber schon zu einer Zeit, als wir im Tennisclub noch gar nicht über den diesjährigen Beitrag zum Strohskulpturenwettbewerb geredet haben, erzählte die Leiterin des Projektes, Heidi Schmalenbach.

Da das Thema "Wölfe" aktuell sei, habe sie sich ein Buch über das Leben der Tiere gekauft, um sich näher mit ihnen zu beschäftigen. Als dann im Tennisclub Vorschläge für den diesjährigen Beitrag gesammelt wurden, habe sie eben die Wolfsfamilie als Skulptur vorgeschlagen.

Wie bei den früheren Strohskulpturwettbewerben auch übernahm Heidi Schmalenbach die Projektleitung, kümmerte sich um die Vorarbeiten, zeichnete die Skizzen für den Bau der Untergrundkonstruktionen und übernahm auch die künstlerische Leitung. Ein Team von zehn Clubmitgliedern machte sich im Juli an die Arbeit, rund 600 Arbeitsstunden kamen zusammen. "Heidi und Wolfgang Schmalenbach haben allein 500 Stunden an den Skulpturen gearbeitet", stellte Clubmitglied Bernd Huschens das besondere Engagement des Ehepaares heraus. Nun warten alle gespannt auf das Ergebnis der Prämierung am 5. Oktober.

Weitere Fotos im Internet unter mehr.bz/strohskulpturen2019