Der SC-Gegner

Hoffenheim-Trainer Hoeneß lässt Kritik an sich abprallen

dpa

Von dpa

Fr, 29. April 2022 um 19:32 Uhr

SC Freiburg

Sechs Bundesliga-Partien am Stück hat TSG Hoffenheim nicht gewonnen und muss aus dem Krisenmodus finden. Trainer Sebastian Hoeneß nimmt die öffentliche Kritik an seiner Person indes gelassen.

"Das ist das Geschäft. Das ist etwas, worauf man eingestellt sein muss. Ich glaube, ich bin gut beraten, mich nicht zu sehr damit zu beschäftigen. Ich muss mich auf meine Arbeit konzentrieren. Ich muss dafür sorgen, dass wir über Ergebnisse für bessere Presse sorgen", sagte TSG-Trainer Sebastian Hoeneß.

"Wir können nicht warten bis zum nächsten oder übernächsten Spiel. Wir sollten jetzt punkten." Sebastian Hoeneß
Zuletzt lief es sportlich sehr durchwachsen. Als Tabellenachter geht es inzwischen nicht mehr um die Königsklasse, sondern maximal noch um Europa- oder Conference-League. "Wir können nicht warten bis zum nächsten oder übernächsten Spiel. Wir sollten jetzt punkten. Es können Weichen gestellt werden. Für uns ist es ein sehr, sehr wichtiges Spiel", sagte Hoeneß.

Sportchef Alexander Rosen hatte zuvor in einem Kicker-Interview versichert, dass er trotz der Misserfolge nicht an Hoeneß zweifle. "Nein – und ich frage mich ernsthaft, wie Sie überhaupt zu dieser These kommen", sagte Rosen auf die Frage, ob aktuell Restzweifel an Hoeneß bestehen würden. "Sebastian ist ein cooler, ehrlicher Typ, kein Schaumschläger, ein starker Kommunikator und ein absoluter Fußballfachmann", sagte Rosen: "Wir arbeiten sehr vertrauensvoll zusammen und haben gemeinsame Ziele." Das erste: ein Sieg gegen den SC Freiburg.