Haushalt

Horror im Küchenschrank: Motten im Müsli, Mehl und Co.

dpa

Von dpa

So, 14. Juni 2020 um 07:00 Uhr

Gastronomie

Der Sonntag Die Tierchen stehen auf Getreideprodukte und Trockenobst und ziehen deshalb gerne in Schränke ein

Für alle Corona-Hamster: In eingelagerten Trockenlebensmitteln siedeln sich mitunter Motten an. Die sind zwar harmlos, aber nervig. Aber Lebensmittelmotten stehen nun mal auf Getreideprodukte und Trockenobst. Ob sie in die Küchenschränke und Speisekammern einziehen, ist dabei keine Frage schlechter Hygiene – teils kauft man die Tiere schon mit dem Müsli mit ein.

Aber man sollte sie auch wieder loswerden. Das Bundeszentrum für Ernährung rät, die befallenen Lebensmittel dicht zu verpacken – etwa in eine Tüte zu geben – und sofort wegzuwerfen. Und zwar direkt in die Tonne außer Haus. Danach sollte man die Schränke gründlich durchsuchen und auswaschen.

Die kleinen Larven finden sich mitunter in den Ritzen, unter Scharnieren oder auch eingepuppt an nicht sichtbar befallenen Lebensmittelverpackungen. Schwer zugängliche Stellen kann man gut mit dem Staubsauger abfahren. Motten und andere Vorratsschädlinge verunreinigen Lebensmittel mit Resten ihrer Haut, ihrem Kot und mit Spinnfäden. Nicht nur, dass man das nicht im Essen haben möchte, das kann dem Bundeszentrum zufolge auch Inhaltsstoffe, Keim- oder Backfähigkeit sowie Geruch und Geschmack der Lebensmittel beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall lösen sie Hauterkrankungen, Allergien, Bindehautentzündungen und Darmbeschwerden aus.