Im Stich gelassen

Mirko Weber

Von Mirko Weber

Mi, 17. Dezember 2008

Deutschland

Nach dem Messerangriff von Passau diskutiert der Landtag über Beistand für seine Beamten und ein NPD-Verbotsverfahren

Am 23. Juli 2008 stirbt Friedhelm Busse in einem Passauer Krankenhaus. Es ist das Krankenhaus, in dem derzeit der 52-jährige Passauer Polizeichef Alois Mannichl liegt, schwer verletzt nach einem Messerangriff, aber außer Lebensgefahr. Es ist eine bizarre Überschneidung. Busse war jemand, bei dessen Namensnennung Mannichl sofort aufhorchte.
Am 26. Juli wird Busse in Passau beerdigt, auf dem Friedhof St.-Korona, etwas außerhalb der Stadt. Die Passauer Polizei ist gewarnt. Busse, Jahrgang 1929, gebürtiger Bochumer und schon als Jugendlicher fanatischer Nazi, gehörte 1964 zu den Gründungsmitgliedern der NPD, war im Landesvorstand Nordrhein-Westfalen, später Vorsitzender der verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei FAP und zeitweise Gegenspieler des Kreises um den an Aids gestorbenen Michael Kühnen. Gegen Ende seines Lebens engagierte sich der mehrfach vorbestrafte Busse wieder für die NPD.
Deren derzeitiger Vorsitzender Udo Voigt, aber auch andere ...

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