Global ausgerichtet

Internationale Studiengänge

Di, 05. Juli 2011 um 17:40 Uhr

Anzeige Der neue internationale, englischsprachige BWL-Studiengang der DHBW Lörrach trägt den Anforderungen der Wirtschafts- und Arbeitswelt nach internationaler Ausrichtung auch bei Bildungsangeboten Rechnung.

Globalisierte Wirtschaftsmärkte, weltweite Kommunikation und eine zunehmend vernetzte Arbeitswelt stellen nicht nur Unternehmen unter Wettbewerbsdruck. Auch Bildungseinrichtungen sind gefordert. Die DHBW Lörrach reagiert zum Wintersemester 2011 / 2012 bedarfsorientiert und innovativ mit der Einführung eines internationalen, englischsprachigen BWL-Studiengangs.

Mit der Einführung des Studiengangs BWL – International Business zum Wintersemester 2011 / 2012 geht die DHBW Lörrach mit einem kompetitiven Konzept auf die beständig zunehmenden Bedürfnisse einer immer enger zusammenwachsenden Wirtschaftswelt nach. Internationale Wirtschaftsbeziehungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Somit spielen auch Sprachen, insbesondere Englisch als Wirtschafts- und Konzernsprache Nummer eins, eine immer wichtigere Rolle.

Studieninhalt

Der neue, sechssemestrige Bachelor-Studiengang BWL – International Business vermittelt daher einerseits eine umfassende Ausbildung in den wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen wie beispielsweise Management, Marketing und Rechnungswesen. Andererseits bereitet er die Absolventinnen und Absolventen vor auf einen trittsicheren Auftritt auf dem weltweiten Wirtschaftsparkett. Dazu werden nicht nur einzelne Schwerpunktfächer in englischer Sprache abgehalten. Englisch ist die Unterrichtssprache jeder einzelnen Lehreinheit.

Einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Gelingen leistet dabei zum einen der Einsatz muttersprachlicher Lehrkräfte, die zusätzlich zu ihrer Fach- eine umfassende Branchenkenntnis mitbringen. Zum anderen legt die DHBW großen Wert auf die internationale Zusammensetzung der Studierenden. Dies verspricht, dass Englisch Verkehrssprache auch auf zwischenmenschlicher Ebene wird. Wenigstens ein Semester Auslandsaufenthalt an einer der zahlreichen Partnerhochschulen der DHBW runden das Ausbildungsangebot ab.

Berufsaussichten und Karriere

Der neue internationale englischsprachige Studiengang wird seine Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf vorbereiten, verantwortungsvolle Aufgaben in international tätigen Unternehmen im Bereich Finanzwesen, Personalmanagement und Marketing einzunehmen.

Dazu drei Fragen an Professor Dr. Sebastian Feichtmair, Studiengangleiter BWL – International Business:

BZ: Professor Feichtmair, wer sollte Ihrer Meinung nach auf den Studiengang BWL – International Business setzen?

Feichtmair: 100 Prozent Englisch im Unterricht steht für Teambildung und echtes Networking der Studierenden aus potenziell allen Staaten der Erde. Englisch im Studium steht dabei für Integration, interkulturelle Kompetenz und internationales Business in einem. Diese Sprache steht nicht nur für den Eurobürger, sondern für den Weltbürger an sich und grenzt sich ab von lokalen Perspektiven. Deshalb setzen weltoffene, neugierige, ehrgeizige, intelligente Teamplayer mit Potenzial für höhere Managementaufgaben auf diesen Studiengang. Leute, die wissen, dass es auf Kommunikation in unterschiedlichen Kulturen ankommt. Leute, die eine echte internationale Karriere vorhaben.

BZ: Welche Ausbildungsbetriebe kommen für diesen Studiengang in Frage?

Feichtmair: Für diesen Studiengang kommen neben den "Multinationals" alle Unternehmen in Frage, die im Ausland oder weltweit agieren. Große Konzerne aus dem DAX ebenso wie Mittelständler oder kleinere Unternehmen. Unternehmen, die außerhalb Deutschlands tätig sind und sich auf Kunden- und/oder Lieferantenebene in den Weltmärkten bewegen. Unternehmen aus der Konsumgüterbranche zeigen sich ebenso interessiert wie solche aus dem Investitionsgütersegment, der Finanzdienstleistung und der Beratungsbranche. Sie freuen sich, dass diese Lücke in der Ausbildung endlich geschlossen wird. Von diesen Partnerunternehmen werden entsprechende Ausbildungsplätze und Karrieremöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

BZ: Welche Perspektiven bieten sich dem Absolventen?

Feichtmair: Durch das duale Studium können Absolventen sofort eingesetzt werden, keine Eingewöhnungszeit und kein "Praxisschock". Weil diese Anpassung nicht notwendig ist, verdienen Absolventen von BWL-IB überdurchschnittlich. Sie können als Expatriats genauso eingesetzt werden wie als Koordinatoren von heimischen Headquarters aus. Sie verfügen über ein weltweit gespanntes Netzwerk und Karriereperspektiven in internationalem Umfeld. Masterstudiengänge können jederzeit angeschlossen werden. Wer auf Zukunft setzt, der muss den Studiengang BWL- International Business wählen. Eine bessere Perspektive gibt es nicht.

Trinationale Studiengänge

Das Know-how und die Erfahrung, international ausgerichtete Studiengänge durchzuführen, hat sich die DHBW in den vergangenen zehn Jahren erworben. So lange schon bietet sie zwei trinationale Studiengänge an. Diese, Mechatronik (trinational) und International Business Management (trinational), werden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Université de Haute Alsace Mulhouse-Colmar (UHA) durchgeführt. Diese drei kooperierenden Hochschulen richten abwechselnd die Theoriephasen für die Studierenden aus.

Die Studiengruppen sind international zusammengesetzt und werden gleichermaßen auf Deutsch und Französisch unterrichtet. Alle Studierenden erhalten danach Abschlüsse aus allen drei Ländern. Bei entsprechender Qualifikation berechtigen sie zu einem aufbauenden und weiterführenden Masterstudium an Universitäten und Fachhochschulen.

Der trinationale Studiengang in Mechatronik vermittelt neben soliden Grundlagen in Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik und Informatik auch eine hohe Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit in Fremdsprachen. Zudem werden soziale und interkulturelle Kompetenzen gefördert.

Der trinationale Studiengang International Business Management vermittelt Qualifikationen, um auf international ausgerichteten Märkten erfolgreich verantwortungsvolle Aufgaben in Unternehmen übernehmen zu können. Die betriebswirtschaftlichen Inhalte sind unmittelbar auf die Praxis ausgerichtet und berücksichtigen die unterschiedlichen sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen und kulturellen Hintergründe der drei Länder Frankreich, Schweiz und Deutschland.

Dazu drei Fragen an Professor Dr. Rainer Feninger, Studiengangleiter IBM International Business Management:

BZ: Professor Feninger, welche Erfahrungen haben Sie bisher mit dem trinationalen Studiengang gesammelt?

Feninger: Die Resonanz seitens der Studienbewerber und Partnerunternehmen ist durchweg eine Positive. Die Bewerberzahl übersteigt in Quantität weit die vorhandene Kapazität (60 Studienplätze pro Studienjahr). Ebenso ist die Qualität (Abiturnote, Zusatzqualifikationen wie Auslandsaufenthalte, Sprachkenntnisse, Praktika) der Bewerber sehr hoch. Die Arbeitsmarktchancen sind hervorragend nach Abschluss des Studiums. Alle Absolventen erhalten regelmäßig feste Arbeitsverträge. Zudem zeichnet sich seit einigen Jahren ein Trend unter den Studierenden ab, ein weiterführendes Masterstudium aufzunehmen. Dies unterstützen auch die Partnerunternehmen.

BZ: Wer sollte Ihrer Meinung nach auf den trinationalen Studiengang setzen?

Feninger: In den trinationalen Studiengang International Business Management einschreiben sollten sich an wirtschaftlichen Sachverhalten Interessierte, die zudem Kompetenzen in und Begeisterung für Fremdsprachen mitbringen. Denn dieser Studiengang ist vom ersten Tag an dreisprachig. Deutsch, Englisch und Französisch sind gleichberechtigte Lehr- und Prüfungssprachen. Da die Studierenden ihre 7 Semester zu gleichen Teilen an den drei Partnerhochschulen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz absolvieren, sollten sie zudem auch eine Sensibilität für interkulturelle Begegnungen mitbringen.

BZ: Welche Perspektiven bieten sich dem Absolventen?

Feninger: Sowohl auf dem Arbeitsmarkt, als auch in weiterführenden Hochschulstudien sind die Perspektiven sehr gut. Absolventen des Studiengangs International Business Management, haben sich bisher unterschiedlichsten Hochschulen im In- und Ausland, beispielsweise in Freiburg, St. Gallen oder London, für Masterstudiengänge immatrikuliert und diese mit Erfolg absolviert.

Internationale Kooperationen

Darüber hinaus drückt sich die internationale Ausrichtung der DHBW Lörrach auch in einem umfangreichen Angebot an Austauschprogrammen aus. Je nach Studiengang haben die Studierenden die Möglichkeit, an Studienprogrammen teilzunehmen, die Partnerhochschulen in Südafrika, Kanada, den Vereinigten Staaten von Amerika, Australien, Indien und China sowie der Europäischen Union anbieten.

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