HR-Dossier

Jetzt die Zeit für Online-Weiterbildung nutzen

Mo, 15. Juni 2020 um 10:49 Uhr

Personalverantwortliche wissen wie wichtig Weiterbildungen für die Motivation der Mitarbeiter sind. Angestellte, die jetzt weniger zu tun haben, können die Zeit sinnvoll mit Online-Kursen nutzen. Hier gibt es Wissenswertes über Webinare und Co.

E-Learning, Online-Seminare oder Webinar – Was ist der Unterschied?

E-Learning
Digitales lernen bietet den Teilnehmern die Möglichkeit räumlich und zeitlich unabhängig verschiedene Lehrinhalte in Form von Videos, Texten und interaktiven Übungen aufzunehmen. E-Learning ist der Oberbegriff für alle Arten des Digitalen Lernens, also auch für Webinare und Online-Fortbildungen. E-Learning funktioniert sowohl als eigenständige Weiterbildungsform wie auch in Kombination mit Präsenz-Seminaren oder anderen Formen des traditionellen Lernens.

Webinar
Das Wort Webinar setzt sich zusammen aus den Begriffen Web und Seminar. Es handelt sich hierbei um ein Fortbildungsangebot, dass im Internet zugänglich ist. In der Regel können sich unbegrenzt viele Teilnehmer einloggen und dem Vortrag oder der Präsentation folgen. Je nach Veranstalter, Gruppengröße und Angebot können die Teilnehmer auch untereinander kommunizieren oder dem Dozenten individuelle Fragen stellen. Webinare werden zu festen Terminen angeboten und dauern zwischen 30 Minuten und drei Stunden.

Online-Seminare oder Fortbildungen
In einem Online-Seminar können die Teilnehmer vorab zusammengestellte Programme und Lerninhalte selbstständig erarbeiten. Der große Vorteil ist, dass die Teilnehmer auch umfangreiche Inhalte zeit- und ortsunabhängig erlernen können. Es sind keine aufwändigen Dienstreisen und Spesen notwendig und wer motiviert ist und den nächsten Karriereschritt machen möchte, kann diese Fortbildungen auch am Abend oder am Wochenende berufsbegleitend absolvieren. Diese Art der Online-Seminare gibt es schon viele Jahre. Manche Kurse können sogar mit einem Zertifikat abgeschlossen werden.

Live-Online-Seminare
Diese Seminare kommen den Präsenz-Seminaren am nächsten. Hier schalten sich die Teilnehmer zu einer bestimmten Zeit in ein per Livestream übertragenes Seminar ein und können in Echtzeit mit dem Dozenten kommunizieren. Viele Seminar-Anbieter sind in der Corona-Krise auf dieses Format umgestiegen, um weiterhin ihren Kunden ein Lernangebot im Dialogformat zur Verfügung zu stellen. Hier entfällt natürlich die flexible Zeiteinteilung.

Wie finde ich den richtigen Anbieter?
Wenn es um die klassischen Schulungen im Bereich Datenschutz und Arbeitssicherheit oder um Kommunikations- oder Projektmanagement-Themen geht, wählt man am besten einen erfahrenen E-Learning Anbieter aus. Hier findet man eine große Auswahl von Online-Kursen zu einem breiten Themenspektrum und meistens werden auch Webinare angeboten. Um die Qualität eines Anbieters zu testen, kann man zum Beispiel selbst ein kurzes Webinar buchen und sich so einen ersten Eindruck über die Referenten und die Organisation verschaffen.

Diese Kriterien helfen bei der Auswahl:
• Welche Referenzen hat der Seminaranbieter?
• Wer sind die Dozenten und welche Referenzen haben sie?
• Wie hoch sind die Kosten?
• Welche Vorrausetzungen bringt der Mitarbeiter mit (Zeitkontingent)?
• Muss der Arbeitsplatz des Mitarbeiters mit zusätzlicher Technik oder Software ausgestattet werden?
• Bietet der Anbieter bei umfangreichen Fortbildungen staatlich anerkannte Zertifikate?
• Können die Inhalte mit einem Testzugang geprüft werden?
Auf alle Fälle ist die digitale Variante eine gute Lösung, wenn man in der aktuellen Situation Mitarbeiter nicht zu Präsenz-Seminaren schicken möchte. Wer den niedrigen Auftragseingang und die daraus entstehenden Leerzeiten jetzt für Online-Weiterbildungen nutzt, punktet bei den Mitarbeitern und kann sich anschließend über einen Wissensschub im Team freuen.