Auszeichnung

Kaiserstühler Betriebe belegen vordere Plätze beim Sektpreis

Thomas Rhenisch

Von Thomas Rhenisch

Sa, 15. August 2020

Breisach

Mehrere Sekte von Kaiserstühler Erzeugern belegten beim renommierten Deutschen Sektpreis des Meininger-Verlages vordere Plätze. Zum besten Rosé-Sekt 2020 wurde der 2016er Pinot Rosé brut vom Weingut Franz Keller in Oberbergen (91 Punkte) gekürt.

Bei den Sekten mit etwas mehr Restsüße und ohne Geschmacksangabe Brut auf dem Etikett siegte ein 2017er Muskateller Sekt extra trocken aus dem Weinhaus Wasenweiler Winzer (89 Punkte). Den zweiten Platz in dieser Kategorie belegte ein 2018er Muskateller Sekt trocken der Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern (89 Punkte).

Hohe Punktzahl
Auch hinter den jeweils drei erstplatzierten Sekten in den sechs getesteten Kategorien schnitten Kaiserstühler Betriebe mit ihren Erzeugnissen sehr gut ab. So erhielt eine 2014 Grande Cuvée brut nature vom Oberbergener Weingut Franz Keller mit 93 von hundert möglichen Punkten ebenfalls eine Top-Bewertung durch die Jury der insgesamt 42 Sektexperten. 92 Punkte gab es für einen 2015er Badischen Winzersekt b.A. Pinot & Chardonnay vom Weingut Freiherr von Gleichenstein aus Oberrotweil, auf 91 Punkte kamen ein Pinot Blanc brut aus der Sektmanufaktur Bürk in Eichstetten, ein 2017er Pinot Sekt Brut vom Ihringer Fohrenberg aus der Winzergenossenschaft Ihringen. 90 Punkte erhielten ein 2017er Sasbacher Pinot Sekt Extra brut vom Sasbacher Winzerkeller, ein 2016er Blanc de Blancs brut vom Weingut Franz Keller, ein Pinot extra brut vom Weinhaus Herger in Ihringen, ein 2014er Pinot & Chardonnay brut natur Jahrgangssekt vom Weingut Gregor und Thomas Schätzle aus Schelingen. Auf 89 Punkte kamen ein 2017er Weißer Burgunder Sekt Baden brut von der Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern, ein 2017er Bickensohler Mysterious Extra Brut Sekt b.A. aus der Bickensohler Weinvogtei sowie ein 2017er Achkarrer Riesling Sekt b.A. brut von der Winzergenossenschaft Achkarren. 88 Punkte gab es für eine Mathis Cuvée Pinot Rosé extra brut vom Weingut Kalkbödele der Gebrüder Mathis aus Merdingen, für einen 2014er Blankenhornsberger Doktorgarten Pinot Chardonnay dosage zéro vom Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg, für einen 2018er Sasbacher Pinot Rosé Sekt Brut vom Sasbacher Winzerkeller, für einen 2018er Pinot Noir Blanc de Noirs brut Baden Sekt b.A. vom Sasbacher Winzerkeller und für einen Burkheimer Schlossgarten Pinot Noir trocken Sekt b.A. der Burkheimer Winzer. 87 Punkte wurden vergeben an einen Muskateller trocken vom Weingut Hiss aus Eichstetten, einen 2018er Oberrotweiler Muskateller extra trocken vom Kaiserstühler Winzerverein aus Oberrotweil, einen Pinot Rosé brut vom Weingut Gregor und Thomas Schätzle aus Schelingen, einen 2017er Oberrotweiler Käsleberg Spätburgunder Rotsekt vom Kaiserstühler Winzerverein aus Oberrotweil, eine Bassgeige Grauer Burgunder brut von der Winzergenossenschaft Oberbergen, einen Riesling Sekt extra trocken aus dem Weinhaus Wasenweiler sowie einen 2017er Oberrotweiler Muskateller extra trocken vom Kaiserstühler Winzerverein aus Oberrotweil.

Traditionelle Flaschengärung
Von den insgesamt rund 600 angestellten Sekten aus traditioneller Flaschengärung konnten immerhin 327 die Jury überzeugen, heißt es in einer Pressemitteilung des Meininger-Verlags.