Giftviper entpuppt sich als ungefährliche Natter

Markus Maier

Von Markus Maier

Fr, 10. Juni 2016

Kandern

Eine Schlange, die bei Tannenkirch gesehen wurde, beschäftigt Experten bis ins Gesundheitsamt Baden-Württemberg / Stuttgarter Biologe gibt aber Entwarnung.

KANDERN-TANNENKIRCH. Es wäre eine kleine Sensation gewesen: Spaziergänger hatten Ende Mai auf ihrem Weg von Ettingen hinauf auf den Tannenkircher Berg eine Schlange entdeckt. War es eine giftige Aspisviper, die eigentlich vor allem in südlicheren Gefilden zu Hause ist? Eine gute Woche lang beschäftige das Handyfoto des Tieres Experten bis hinauf ins Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg. Dort gab schließlich der Sachbearbeiter für Molekularbiologie und Schädlingsbestimmung, Rainer Oehme, Entwarnung: "Es ist keine Aspisviper, es ist eine ungiftige Natter", mailte der ausgewiesene Amphibienexperte zur Entwarnung auch ans Landratsamt Lörrach zurück.

Rainer Oehme, Doktor der Biologie, mit langjähriger Amphibienerfahrung unter anderem aus Aufenthalten in Südamerika, konnte gestern am Redaktionstelefon gegenüber der Badischen Zeitung zwar immer noch nicht genau sagen, um was für eine – ungiftige – Natter es sich da beim dem Fund oberhalb der Tannenkircher Reben gehandelt haben mag. Denn ...

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