Kampf um künftige Stromversorgung

Moritz Lehmann

Von Moritz Lehmann

Mi, 26. Juni 2019

Kandern

Der Kanderner Gemeinderat will einen lokalen Anbieter mit der Stromversorgung der Ortsteile betrauen, darf das aber wohl nicht.

KANDERN. Weil der bestehende Konzessionsvertrag für die Stromversorgung der Kanderner Ortsteile ausläuft, hat die Stadt diesen neu ausgeschrieben. Ein Freiburger Anwaltsbüro hat die Angebote geprüft und empfohlen, der Firma bnNetze den Zuschlag zu erteilen. Dass die Rheinfelder Firma ED Netze nicht zum Zuge kommen soll, sorgte im Gemeinderat für Protest. Der beauftragte Anwalt warnte, dass eine Abweichung von der Empfehlung vor Gericht keinen Bestand haben werde. Zu einer Entscheidung kam es nicht.

Die Stromkonzession umfasst den Betrieb, die Aufsicht und die Wartung des Stromnetzes für die kommenden 20 Jahre. Wer den Zuschlag erhält, versorgt die betroffenen Haushalte standardmäßig mit Strom. Zwar kann trotzdem jeder Haushalt seinen Anbieter frei wählen, Fremdanbieter müssen dem Konzessionsinhaber aber eine Gebühr bezahlen. Die Konzessionsvergabe ist ein äußerst komplexes Unterfangen. "Das Verfahren ist juristisch nicht einfach", sagte Bürgermeister Christian Renkert in der Gemeinderatssitzung am Montagabend. Es werde von unterlegenen ...

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