Drama

"Le Passé": Niemand fängt bei Null an

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Mi, 29. Januar 2014 um 13:09 Uhr

Kino

Der iranische Regisseur Asghar Farhadi Farhadi ist ein Meister des Schauspielerkinos. Mit "Le Passé" ist ihm ein betörendes Kammerspiel gelungen, so spannend wie berührend.

Man hört nur die Geräuschkulisse umtriebiger Orte, als Ahmad (Ali Mosaffa) am Pariser Flughafen Charles de Gaulle landet und Marie (Bérénice Bejo) ihn abholt: Was sie einander sagen, verschluckt die dicke Glasscheibe zwischen ihnen. Die symbolische Szene eröffnet Asghar Farhadis Film "Le Passé – Das Vergangene" (– und erinnert nebenbei auch an die Bejo als Stummfilmstar in "The Artist"). Einst waren Marie und Ahmad ein Paar, jetzt ist er aus Teheran wieder nach Paris gekommen, aber nur, um seine Unterschrift unter die Scheidungspapiere zu setzen – quasi ein Häkchen hinter die abgeschlossene Vergangenheit. Was die natürlich mitnichten ist. Das Vergangene wirkt weiter – in allen Beteiligten. In Ahmad und ...

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