Neu im Kino

Starkes Mutter-Sohn-Drama: Xavier Dolans "Mommy"

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Di, 11. November 2014 um 00:08 Uhr

Kino

Er spielt mit der Größe der Leinwand und pendelt behutsam zwischen Drama und Humor: Xavier Dolans "Mommy" ist eins der kraftvollsten Werke des Kinojahres.

Nein, es soll hier nicht noch einmal bemüht werden, das Wort vom Regiewunderkind, das gebetsmühlenartig wiederholt wird, seit der 1989 geborene Franko-Kanadier Xavier Dolan mit 19 Jahren sein furioses Debüt "I Killed My Mother" vorlegte. Ein Kind ist er nicht mehr, dieser hochbegabte Filmemacher, sondern erstaunlich reif, wie jetzt sein Drama "Mommy" beweist, das in Cannes den Preis der Jury bekam. Man wünscht sich nur, er möge am eigenen Feuer nicht verbrennen – auf dass er noch jahrzehntelang Filme drehen kann. "Mommy" ist ja schon sein fünfter, der vierte nach eigenem Drehbuch – kein Wunder, dass der 25-Jährige bereits an eine Auszeit denkt. Jetzt wäre die Zeit dafür, denn "Mommy" ist ein krönender Abschluss ...

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