Wie das Leben in Kunst übergeht

Rudolf Worschech

Von Rudolf Worschech

Do, 06. November 2014

Kino

FILMPORTRÄT: "Mr. Turner – Meister des Lichts" von Mike Leigh ist so eigenwillig wie der große Maler selbst.

In keinem anderen Film der vergangenen Jahre ist so viel gegrunzt und gebrummelt worden wie in Mike Leighs "Mr. Turner". Und kaum jemand hat je so modulationsfähig gegrunzt wie Timothy Spall in der Rolle des berühmten Malers, der als Vorläufer der Impressionisten wie der Abstrakten gilt. Turners Gutturallaute kommentieren, sie demonstrieren Ablehnung und Zustimmung, und manchmal deutet er auch nur sein Staunen damit an. Denn Turner spricht nicht viel; er ist ein Einzelgänger in der Kunstszene, als Mensch wie als Maler. Für Spall dürfte das die Rolle seines Lebens sein.

Der Engländer Leigh, spezialisiert auf zeitgenössische ...

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