Neu im Kino

Familiensaga: Liefers in der Bestsellerverfilmung "Simon"

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Mi, 27. Juni 2012

Kino

Elternschaft und Verantwortung, Entwurzelung und Heimat, Schuld und Mut, Freundschaft und Wahlverwandtschaft: Das sind die Themen der Familiensaga "Simon" mit Jan-Josef Liefers.

Das Gefühl haben viele Kinder einmal: So anders zu sein als die Eltern, dass man als Baby vertauscht worden sein muss oder adoptiert. Simon (Jonathan S. Wächter) aber hat es dauernd. Sein Vater, Erik Larsson (Stefan Gödicke), ein einfacher schwedischer Handwerker mit proletarischem Bewusstsein, müht sich redlich, ihm das Boxen beizubringen und das Holzhacken, aber Simon verkriecht sich lieber in einem Buch. Oder spricht in seinem Baumhaus mit den wispernden Blättern einer alten Eiche. Mutter Karin (Helen Sjöholm) immerhin zeigt Verständnis für den eigenwilligen Jungen und überredet Erik, ihm den Besuch einer höheren Schule im nahen Göteborg zu erlauben.

Dort lernt er gleich am ersten Tag, wir schreiben das Jahr 1939, Isak (Karl Martin Eriksson) kennen, der von Mitschülern als "Judenbengel" verhöhnt wird. Simon ...

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