"Ein schönes Zeichen an die Kunst und die Tradition"

Andrea Bär

Von Andrea Bär

Mi, 13. November 2019

Kippenheim

Zum 42. Mal gibt es in Kippenheim eine Ausstellung der Künstlergruppe "Eidos" / Sie ist bis zum 24. November zu sehen.

KIPPENHEIM. Die Ausstellung der Künstlergruppe "Eidos" hat schon lange Tradition und ist im Kulturkalender der Gemeinde im Herbst eine feste Größe. In diesem Jahr findet sie zum 42. Mal statt. "Ein schönes Zeichen an die Kunst und die Tradition", sagte Bürgermeister Matthias Gutbrod bei der Eröffnung der Ausstellung am Sonntag in der Kippenheimer Festhalle. Bis 24. November haben Interessierte noch die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen.

Die Ausstellung verbindet Kunst und Kultur, sie möchte die Menschen zum Austausch motivieren. Organisation und Ausführung basieren im Wesentlichen auf dem ehrenamtlichen Engagement der Künstlerinnen und Künstler, allen voran Organisator und Mitinitiator Walter Sekinger, der in diesem Jahr wieder 15 Künstler aus der Region eingeladen hatte.

Zu sehen sind Kunstwerke von Brigitta Bahner, Stanislaw Friesen, Anne Fischer, Reinhold Gerber, Karl Helm, Edeltraud Kunser, David Rinkemnauer, Walter Sekinger und Rita Tessnow – sie gehören zum festen Bestand der ausstellenden Künstler. Auch dabei sind die Künstlerinnen und Künstler der "Kleinen Galerie" Herbolzheim; Werke von Richard Ciesielski, Brigitte Göpfert, Elisabeth Jost, Eva Maria Kaiser, Heike Krökel und Ingrid Müller bereichern die Ausstellung. Außerdem stellen Schülerinnen und Schüler der Mal- und Zeichenschule von Walter Sekinger mit aus; zu sehen sind Werke von Rolf Billian, Helga Göhringer, Knut Kiesele, Edith Kökel, Doris Overink, Brigitte Steinert und Andreas Stephan.

Alle Künstler geben einen Einblick in ihre Schaffenskraft, setzen Erahntes und Gespürtes im Dialog mit der Natur und der eigenen Persönlichkeit in die verschiedensten Ausdrucksformen, die Stimmungen, Erlebnisse und Empfindungen beschreiben. Ob Stillleben, Landschaften, Blütenvariationen, Porträts, Abstraktes oder Gegenständliches in Aquarell oder Acryltechnik und Schwarz-Weiß-Malerei bis hin zu Skulpturen aus Metall und Keramik – die Künstlerinnen und Künstler haben ihrer Phantasie im Umgang mit den verschiedenen Materialien keine Grenzen gesetzt. Der Betrachter der Werke kann in sie eintauchen und seinen eigenen Gedanken freien Lauf lassen.

Musikalisch umrahmt wurde Eröffnung der Ausstellung am Sonntag von Sängerin Colette Sternberg sowie Reiner Möhringer an der Gitarre und Klarinette.

Info: Die Ausstellung ist bis Sonntag, 24. November, zu folgenden Zeiten geöffnet: freitags und samstags von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.