"Jüdische Musik ist ein Produkt des 20. Jahrhunderts"

Robert Ullmann

Von Robert Ullmann

Di, 09. September 2008

Kippenheim

Wie die Ausgrenzung durch die Nationalsozialisten und in ihrer Folge die Traditionssuche unter den Juden Europas eine eigene, recht junge Musikidentität schufen

KIPPENHEIM. Jüdische Musik ist nicht gleich jiddische Musik. Wir heutigen Hörer neigten dazu, irrtümlich den Klezmer mit seiner bald jubelnden, bald schluchzenden Klarinette als die Roots-Musik der Juden zu sehen, als deren musikalische Wurzel, schildern Eckhard John und Heidy Zimmermann ihre Erfahrungen.

Die beiden Musikwissenschaftler referiertem am Sonntag, dem Europatag der jüdischen Kultur, in der ehemaligen Synagoge Kippenheim unter dem Titel "Zwischen Synagoge und Tanzbar" über jüdische Musik vor dem Zweiten Weltkrieg. "Was jüdische Musik ist, stellt sich zu verschiedenen Zeiten und Orten sehr unterschiedlich dar", so ihr ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ