Porträt

Fredric Kroll: "Wir tonalen Komponisten sind alle noch im Schrank“

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Sa, 19. April 2014

Klassik

BZ-PORTRÄT: Fredric Kroll und seine Oper "The Scarlet Letter".

Kann man derzeit über Kunst sprechen und die Sorge um die fragile politische Weltlage dabei ausklammern? Russland, die Ukraine, der Westen – "es sind schwierige Zeiten", sagt Fredrick Krolls Gegenüber. Nicht dass dieser widerspräche. Aber mit dem untrüglichen Gespür für die Verwundbarkeit solcher Thesen entgegnet der kleine Mann mit dem Professorenbart und dem freundlichen, listig-wachen Blick: "Gab es je Zeiten, die nicht schwierig waren?" Eins zu Null für den Amerikaner im Südwesten.

Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande, sagt man. Nun ist die Frage geographisch nicht ganz einfach zu beantworten, was denn das Land des Fredric Kroll sei. Geboren ist er 1945 in Brooklyn, New York; in Deutschland lebt er seit 1969, seit langem schon in Denzlingen. Zeitweise ist ihm auch Brasilien Heimstatt. Krolls ureigenes Land ist gleichwohl ein anderes, das wird ...

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