Gegen Wut und Pegida zu sein, reicht nicht

Bernhard Honnigfort

Von Bernhard Honnigfort

Sa, 15. September 2018

Klassik

BZ-PORTRÄT: Sebastian Römisch – ein Musiker in Dresden.

Vier Jahre ist es her, er saß auf seinem Sofa, er sah Fernsehnachrichten, er ertrug es nicht mehr. Menschen im Irak sprengen sich und andere in die Luft, der IS wütet, Anschläge überall, Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer, der aufflammende Rechtsextremismus in Europa. Negativ, überall Hass und Zorn und Elend. Zum Verzweifeln. Es war auch das Jahr, als Pegida in Dresden entstand, als aus wenigen Besorgten immer mehr Wutbürger wurden, die in den Jahren darauf zu Tausenden vor der Dresdner Semperoper oder der wieder aufgebauten Frauenkirche demonstrierten und ihren Hass gegen Angela Merkel, Fremde, Medien, andere in die Welt schrien.

"Man muss für etwas sein", dachte sich Sebastian Römisch damals. "Man muss dem etwas entgegensetzen." Es gibt ja ...

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