Wenn große Musik fassungslos macht

Heinz W. Koch

Von Heinz W. Koch

Mi, 03. Mai 2017

Klassik

Immer wieder denkwürdig: Die Badenweiler Musiktage.

"C ..." heißt das Stück. Wofür "C ..." steht, ließ sich in Badenweiler nicht eruieren. Bruno Mantovani, der französische Komponist, schrieb das Cello-Solo für Jean-Guihen Queyras (BZ-Interview am 27. April), und der spielte es mit all der instrumentalen Gelenkigkeit, die ihm zu Gebote steht: eine Fantasie, die aus dem Nichts heraus- und zu einem Kompendium des Cello-Spiels anwächst. Sie baut unverkennbar auf Melosbögen, die immerzu abgefragt und abgewandelt werden, und pendelt zwischen Ruhe und Hektik und wird schier endlos repetiert, wie entfesselt, ja, bis zum Exzess.

Bei Dmitri Schostakowitschs achtem Streichquartett durfte Queyras noch der atemversetzend intensiven Darstellung durch das Belcea-Quartett lauschen, dann aber war der Freiburger Hochschulprofessor bei den ...

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