Leitartikel

Die AfD und ihr Politikkonzept: Tabubruch als Strategie

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Do, 17. März 2016

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Einerseits will die Partei mehr Geld für Innere Sicherheit ausgeben, andererseits den Staat zurückstutzen und ihn seiner sozialpolitischen Aufgaben weitgehend berauben. Hauptleidtragende wären dann mutmaßlich die, die besonders oft AfD gewählt haben: der Club der Abgehängten und Frustrierten.

Die selbsternannte "Alternative für Deutschland" strotzt derzeit vor Kraft. Nach ihren jüngsten Wahlerfolgen ist die Partei in acht Landesparlamenten vertreten. Der Einzug in den nächsten Bundestag scheint ihr – Stand heute – gewiss. Was für eine Partei sich da allerdings breitmacht in der Republik, ist weniger klar. Die Kombination aus soft-konservativ (der nette Herr Meuthen) und platt-rassistisch (etwa Thüringens Landeschef Björn Höcke) vernebelt das Antlitz der AfD eher, als dass es Konturen kenntlich macht. Dies dürfte Strategie sein. Sie dient ...

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