Kommentar

Lange Zeit drohte mißbrauchenden Priestern in der katholischen Kirche nur die Versetzung

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Di, 14. März 2017

Kommentare

In Freiburg haben Theologen und Psychologen den Umgang der katholischen Kirche mit sexuellem Missbrauch diskutiert.

Warum tut sich die katholische Kirche so schwer im Umgang mit sexuellem Missbrauch in ihren Reihen? Zuletzt offenkundig wurden die Schwierigkeiten Anfang März: Die Irin Marie Collins verließ aus Protest die päpstliche Kinderschutzkommission. Das ist brisant, weil sie selbst als Dreizehnjährige von einem Kleriker missbraucht worden war und als letzte Opfervertreterin in der Kommission saß.

Das Fass zum Überlaufen gebracht habe wohl der Entschluss der Glaubenskongregation, Briefe von Missbrauchsopfern nicht zu beantworten, vermutet Hans Zollner von der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Er war einer der drei Teilnehmer einer Podiumsdiskussion an der Universität Freiburg, die sich mit ...

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