Leitartikel

Fall Dickhuth: Uni hat eine wichtige Grenzlinie gezogen

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 16. Oktober 2013 um 09:33 Uhr

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Auch vor 30 Jahren galten in der Wissenschaft Grundsätze der Redlichkeit. Ein und dieselbe Arbeit kann nicht zweimal als Qualifikationsnachweis dienen. Die Uni musste hier eingreifen, meint Wulf Rüskamp.

Im Plagiatsfall Dickhuth ist gewiss auch viel Pech im Spiel. Denn gäbe es nicht die von der Kriminologin Letizia Paoli geleitete Kommission, die die Verwicklung der Freiburger Sportmedizin in den Dopingskandal untersucht, niemand hätte sich die 30 Jahre alte Habilitationsarbeit des Freiburger Arztes noch einmal näher angeschaut – und schon gar nicht die in deren Umfeld entstandenen schmalbrüstigen Doktorarbeiten. Hans-Hermann Dickhuth könnte stattdessen seine Pension genießen und bliebe als Chef der Sportmedizin in und außerhalb der Universität in bester Erinnerung.

Doch ...

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