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Niedrigere Standards beim Datenschutz

Daniela Weingärtner
  • Fr, 20. April 2012
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Die EU wollte die Datensammelwut der USA eindämmen – jetzt ist sie eingeknickt.

Befürworter des neuen Fluggastdatenabkommens mit den USA argumentieren, es schütze die Rechte europäischer Reisender besser als der vorherige Vertrag. Außerdem sei ein schwacher Rechtsrahmen besser als keiner. Das aber stimmt nicht. Denn durch ihre Zustimmung setzen die Abgeordneten die Standards für künftigen Datenaustausch herunter und segnen einen Text ab, der in Widerspruch zu europäischen Datenschutzbestimmungen steht.

Mehr als 48 Millionen Menschen reisen jährlich von Europa aus in die USA. Ihre Angaben über Kreditkartennummer, Gepäckstücke, Sitzplatzwünsche oder Diätvorschriften, die sie ...

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