Natur

Mit dem Feldberg-Ranger auf der Suche nach seltenen Pflanzen und Tieren am Feldberg

Alexandra Wehrle

Von Alexandra Wehrle

Do, 07. September 2017

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

BZ Plus Der Feldberg ist ein Ort der Superlative: der höchste Berg aller deutschen Mittelgebirge und eine "subalpine Insel" mit seltenen Tieren und Pflanzen. Wir haben uns auf die Suche nach dem Dreizehenspecht gemacht - und die Weidfelder am Grüble erkundet.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Der Feldberg ist ein Ort der Superlative: Er ist der höchste Berg aller deutschen Mittelgebirge, eine "subalpine Insel", auf der viele seltene Tiere und Pflanzen gedeihen. Oberhalb des Feldsees gibt es "die Wälder im Schwarzwald, auf die wir am allerallermeisten stolz sind", wie Feldberg-Ranger Achim Laber sagt. Und die artenreichen Weiden am Badenweger Buck "sind die schönsten des Hochschwarzwalds". Im Feldseewald haust mit dem Dreizehenspecht sogar ein Vogel, der mal ausgestorben war.

Zwei Besonderheiten der daran reichen "subalpinen Insel Feldberg" hat sich Laber als Schwerpunkte seiner dreistündigen Führung für die BZ-Reporterin herausgepickt: Den Lebensraum des Dreizehenspechts im Feldseewald und die artenreichen Weidfelder am Grüble auf der kahlen Kuppe unterm Gipfel.

Vom Naturschutzzentrum aus geht’s zum Fuß der Sesselbahn, den Felsenweg hinauf in den Feldseewald. Oberhalb des Sees erläutert Laber die Geschichte des Dreizehenspechts. 1890 wurden hier die letzten Brutpaare nachgewiesen. Nach den Stürmen Kyrill und Wiebke im Jahr 1990 entdeckte man ihn wieder. "Das war die ornithologische Sensation", freut sich Laber. Er selbst hatte ein halbes Jahr zuvor seinen Dienst hier angetreten. Der Vogel, der an jedem Fuß nur drei, statt vier Zehen hat, ist auf absterbende Bäume angewiesen.Er ist weniger scheu, als andere Vögel und auch an viel begangenen Wegen zu hören. Heute aber nicht. ...

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