Rückwirkende Kürzungen

Lörracher Kliniken droht ein massives Millionenloch

Michael Baas

Von Michael Baas

Fr, 16. November 2018 um 11:55 Uhr

Kreis Lörrach

BZ-Plus Weil die Krankenkassen erbrachte Leistungen nachträglich gekürzt haben, droht den Lörracher Kreiskliniken der Verlust von bis zu 4,5 Millionen Euro. Das ist skandalös, sagt der Geschäftsführer.

Die Aussage ist deutlich. Das sei eine "der größten Schweinereien", die er in 20 Jahren Klinikmanagement erlebt habe, sagte Armin Müller im Verwaltungsausschuss des Kreistags. Grund der Empörung des Geschäftsführers der Kreiskliniken sind die Krankenkassen, vor allem die AOK und die IKK. Beide haben den Kliniken die Vergütung für längst erbrachte Leistungen in der Schlaganfallbehandlung rückwirkend gekürzt und das Geld gleich einbehalten. Den Kliniken droht darüber ein Millionenloch in der Kasse; vor allen aber sei dieses Vorgehen rechtlich nicht gedeckt, findet Müller.

Ausgangslage und finanzielle Folgen
Armin Müller nutzt ein Bild, um die Situation aus seiner Sicht plastisch zu machen: Stellen Sie sich vor, die Kommune hat die zulässige Geschwindigkeit auf einer Straße von 50 auf 30 Kilometer gesenkt und bittet im Nachhinein alle Nutzer der Straße ...

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