Kriegsfolgen kennen keine Grenzen

Martina David-Wenk

Von Martina David-Wenk

Fr, 12. Oktober 2018

Lörrach

Historiker Hubert Bernnat stellt im Dreiländermuseum die Situation Badens, des Elsass und der Nordwestschweiz nach 1918 dar.

LÖRRACH. Vom Ende des Ersten Weltkriegs war die gesamte Region am Oberrhein betroffen. Die aktuelle Ausstellung des Dreiländermuseums beleuchtet die Situation in allen drei angrenzenden Staaten. Auch der Historiker Hubert Bernnat verließ bei seinem Vortrag im Hebelsaal über den Herbst 1918 bis ins frühe Jahr 1919 die Stadtgrenzen. Lörrach blieb aber Schwerpunkt seines Vortrags zur Zeitenwende.

Die Lörracher litten nach Kriegsende nicht nur unter den Folgen von vier Jahren Krieg. Plötzlich mussten sie sich mit einer völlig neuen Situation abfinden: den geschlossenen Grenzen. Die Idee vom ethnisch einheitlichen Nationalstaat als Lösung aller Schwierigkeiten begann nach dem Ersten Weltkrieg, so Bernnat.

Elsass: Für das Elsass bedeutete das Kriegsende die größte Veränderung. Zum einen hatten die Elsässer den Krieg hautnah miterlebt. Die Westfront verlief mitten über die Vogesen. Der lange ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ