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Basel

Klybeckareal: Frühlingserwachen einer verbotenen Stadt

Das Basler Klybeckareal, einst größte und modernste Textilfarbwerk der Welt, öffnet Perspektiven der Stadtentwicklung – und Konflikte mit dem Denkmalschutz.

Der Bau ist wuchtig – neun Stockwerke Beton, Klinker, Glas, Stahl. Die schnörkellose, minimalistische Architektur fängt diese Wucht elegant ein. K 90 nennt sich der in den 1950er Jahren vom Basler Architekturbüro Suter + Suter für die Chemische Industrie Basel (Ciba) in Basel entworfene Komplex im Jargon der Eigentümer. Das Kürzel steht für Klybeck 90. Das Gebäude war zeitweise das größte und modernste Textilfarbwerk der Welt – eine Tageslichtfabrik mit natürlichem Licht für Büro- und Labortrakte. In den besten Zeiten produzierten hier bis zu 450 Menschen im Schichtbetrieb 20 000 Tonnen Textilfarbe im Jahr.

2013 wurde die Produktion stillgelegt. Inzwischen ist K 90 ein Skelett, eine ausgeweidete Hülle: Geschichte – wie die in Novartis, Syngenta und BASF aufgegangene Ciba. Große kreisrunde Löcher in den Decken, in denen Kessel verankert waren, erzählen von der früheren Nutzung. Die Atmosphäre ist gespenstisch. Soll dieser industrie- und stadtgeschichtlich bedeutende Zweckbau zum Denkmal erklärt und erhalten werden? Gibt es realistische Nachnutzungen? Stehen ...

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