Unterlinden-Museum in Colmar

Spektakulär gelungen

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Fr, 11. Dezember 2015

Kultur

Nach drei Jahren Umbau und Erweiterung öffnet das Unterlinden-Museum in Colmar am Samstag wieder seine Türen.

Weiß noch jemand, wie dieser Ort vor drei Jahren ausgesehen hat? Dieser Unort aus Asphalt, bevölkert von Bussen, der sich zwischen dem doch wunderschönen Kloster und dem Jugendstilbad aufspannte. Das Unterlinden-Museum in Colmar war die touristische Attraktion der Stadt, wurde aber nicht als solche präsentiert. Wer das Museum am Samstag zur Wiedereröffnung nach drei Jahren Umbau besucht, reibt sich die Augen. Die hinzugekommenen Teile, das städtische Bad und ein trutziger Neubau aus Backstein fügen sich fast unauffällig in das Stadtbild ein.

Tatsächlich unauffällig ist die Umgestaltung des Unterlinden-Museums und des umliegenden Platzes natürlich nicht – vielmehr spektakulär gelungen. "Wir haben versucht, eine Architektur zu gestalten, die sich in den historischen Kontext einfügt", erklärt die für das "Neue Unterlinden" verantwortliche Architektin von Herzog & de Meuron, Christine Binswanger, das Projekt.

Es war schon immer ein besonderes Haus: das Unterlinden-Museum. Geleitet seit der Mitte des 19. Jahrhunderts von ...

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