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Hollywood

Weinstein-Skandal: Immer mehr Frauen brechen das Schweigen

Der Fall des wegen sexueller Belästigung bezichtigten mächtigen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein entfacht in den USA eine Debatte über Sexismus am Arbeitsplatz.

  • Machtspiele: Harvey Weinstein mit der Schauspielerin Gwyneth Paltrow Foto: dpa

Es ist, als wäre ein Damm gebrochen. Nachdem die New York Times enthüllt hatte, wie Harvey Weinstein seine Machtposition ausnutzte, um Frauen zu sexuellen Gefälligkeiten zu nötigen, bricht nun auch die A-Prominenz Hollywoods ihr Schweigen. Während er vom Sockel stürzt, der Filmproduzent, der noch vor Wochen fest auf selbigem thronte, führen die USA eine Debatte über Sexismus am Arbeitsplatz.

Gwyneth Paltrow war 22, als ihr Weinstein eine Rolle antrug, mit der sie in die erste Liga des Kinos aufsteigen würde, die Hauptrolle in der Jane-Austen-Verfilmung "Emma". Bevor die Dreharbeiten begannen, bat er sie in ein Hotelzimmer in Beverly Hills. Er habe sie angefasst und sie gedrängt, mit ihm für Massagen ...

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