Picasso knackt 300 000er-Marke

Michael Baas

Von Michael Baas

Mi, 12. Juni 2019

Kunst

Schau in Riehen überholt Monet.

Der zweite Platz ist dem jungen Picasso sicher. Die Riehener Fondation Beyeler hat die 300 000. Besucherin in der Ausstellung "Der junge Picasso – Blaue und Rosa Periode" empfangen, eine Freiburgerin, die einen Wochenendtrip nach Barcelona geschenkt bekam. Damit zieht diese Picasso-Schau in der Rangliste der gefragtesten Ausstellungen der Fondation an dem im Jubiläumsjahr 2017 gezeigten Impressionisten Claude Monet vorbei, der fast 287 000 Besucher anlockte. Die bisher meistfrequentierte Ausstellung zu Paul Gaugin zog 2015 fast 370 000 Besucher an. Die Marke dürfte Picasso trotz des Art-Schubes dieser Tage aber kaum mehr knacken. Dennoch erreicht das Haus, seit Jahren das bestbesuchte Kunstmuseum der Schweiz, mit dem Picasso-Projekt Zahlen, von denen andere träumen, liegt die Besucherzahl doch bereits höher als im vergangenen Jahr, als es insgesamt keine 300 000 waren. Auch 2016 verbuchte die Fondation nur knapp zehn Prozent mehr Besucher. In den besten Jahren wie 2015 und 2017 zog sie aber auch schon mal mehr als 480 000 Interessierte an. Ob das 2019 gelingt, hängt nun vor allem von der Herbstausstellung ab, die zeitgenössische Kunst zeigen wird. Der junge Picasso endet übrigens am 16. Juni, zeitgleich mit der Art Basel.