Kommentar

Debatte um Emil Nolde: Kunst ist weder gut noch böse

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 15. April 2019 um 22:03 Uhr

Kommentare

BZ-Plus Um das Werk des Malers Emil Nolde wird wieder gestritten - wegen dessen antisemitischen und nationalsozialistischen Äußerungen. BZ-Redakteur Alexander Dick diagnostiziert eine Selbsttäuschung.

"Viele aber blieben auch, mussten bleiben und haben unter großem psychischen und physischen Druck... im Verborgenen weitergearbeitet." Sagte Bundeskanzler Helmut Kohl 1984 über jene zeitgenössischen Künstler, deren Arbeiten von den Nationalsozialisten unter dem Etikett "entartet" verboten, verfemt und mitunter zerstört wurden, anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Abstrakte Maler der inneren Emigration" im – damals – Bonner Bundeskanzleramt. Im Amtszimmer seiner Nach-Nachfolgerin Angela Merkel in Berlin sind inzwischen zwei Bilder eines Künstlers, der "im ...

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