Die Ära Glatz geht jetzt zu Ende

Wolfgang Beck

Von Wolfgang Beck

Fr, 24. Oktober 2008

Lahr

Der Reichenbacher Spezialist für den Leitern- und Gerüstbau war einst ein Unternehmen von internationalem Ruf

LAHR-REICHENBACH (BZ). Über acht Jahrzehnte gehörte die Leiternfabrik Glatz zu Reichenbach wie der Kirchturm und die Hammerschmiede. In zwei Generationen entwickelte sich der Spezialist für den Leitern- und Gerüstbau zu einem Unternehmen mit  internationalem Ruf. Der Abriss der Werkhallen bedeutet jetzt das Ende der Ära Glatz. Auf dem  Firmengelände sollen Wohnhäuser entstehen.   

Eine Recyclingfirma hat dieser Tage auf dem ehemaligen Gelände der Leiternfabrik Glatz ganze Arbeit geleistet. "Es schmerzt, wenn man die Trümmerberge sieht", sagt Geschäftsführer Kurt Glatz. In der letzten  Halle  auf dem Firmengelände tüftelt der 72-jährige Unternehmer noch an einer Anhängeleiter. Über 1900 dieser Art wurden in den zurückliegenden Jahren produziert. "Das ist endgültig das letzte Stück, das unser Firmengelände verlässt", sagt er mit Wehmut.

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