Holocaust-Gedenktag

Zeugen Jehovas: Martyrium über drei Generationen hinweg

Sebastian Reichert/Manfred Dürbeck

Von Sebastian Reichert & Manfred Dürbeck

Di, 26. Januar 2010 um 20:45 Uhr

Lahr

Den "deutschen Gruß" verweigerten sie ebenso wie den Kriegsdienst an der Waffe. Mit einem lila Winkel wurden sie in den Konzentrationslagern der Nazis gebrandmarkt. Das Leiden der Mitglieder der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas war damit noch nicht zu Ende. Drei Generationen lang litt die in Lahr ansässige Familie Kutowsky unter staatlicher Willkür.

LAHR. Den "deutschen Gruß" verweigerten sie ebenso wie den Kriegsdienst an der Waffe. Mit einem lila Winkel wurden sie in den Konzentrationslagern der Nazis gebrandmarkt. Das Leiden der Mitglieder der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas war damit noch nicht zu Ende. Auch nach 1945 mussten sie für ihren Glauben in der DDR Verfolgung und Strafe hinnehmen. In diesem Jahr stehen die Zeugen Jehovas im Zentrum des heutigen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus, der seit 1996 begangen wird. Drei Generationen lang hat die in Lahr ansässige Familie Kutowsky unter staatlicher Willkür gelitten. Der Grund: Sie gehörten der christlichen Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas an.

Weil Ottilie und Herrmann Kutowsky sich mit ...

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