Sie finden noch zu wenig Gehör

Peter Pagendarm (Waldkirch-Buchholz)

Von Peter Pagendarm (Waldkirch-Buchholz)

Di, 11. Juni 2019

Leserbriefe

Zu: "Dieser Misserfolg ist verdient", Interview von Norbert Wallet (Politik, 1. Juni)

Nicht nur jüngere Wähler fühlen sich in den immer noch so genannten Volksparteien CDU/CSU und SPD nicht mehr beheimatet. Ich gehöre zum Beispiel zur Generation 60 plus und sollte damit eigentlich zu den favorisierten "Stammwählern" dieser Parteien zählen. Meine Positionen werden dort aber nur durch so aufgeschlossene, pragmatisch liberal-sozial und ökologisch denkende, diskursbereite junge Politiker wie Diana Kinnert (CDU) oder Kevin Kühnert (SPD) vertreten. Kinnert und Kühnert – ein neues Koalitionsmodell.

Leider finden Kinnert und Kühnert in ihren Parteien noch zu wenig Gehör. Vorbildlich sind zur Zeit nur die Grünen, etwa mit Annalena Baerbock. Sonst wären zwischen den genannten drei Parteien endlich einmal faire Kompromisse und wirklich erfolgreiche Koalitionen unter gleichgesinnten Partnern möglich. Peter Pagendarm, Waldkirch-Buchholz