Leserbriefe

Dieter Hennig

Von Dieter Hennig (Eschbach)

Mi, 17. Juli 2019

Heitersheim

BÜRGERMEISTERSTELLVERTRETER

Brauch schon von der CDU gebrochen
Leserzuschrift zum Artikel vom 4. Juli "Uneinigkeit über Ursula Schlegel" und zum Leserbrief vom 11. Juli.
Das Urheberrecht, sich gegen parlamentarische Regularien in Heitersheim zu stellen, gebührt zweifelsfrei der CDU-Heitersheim.

Der Brauch, dass den Fraktionen nach dem Stimmanteil bei der Gemeinderatswahl das Vorschlagsrecht für die Position der Bürgermeisterstellvertreter zusteht, wurde 1999 auf Empfehlung des damaligen Bürgermeisters von der CDU-Gemeinderatsfraktion gebrochen. Ohne jegliche interfraktionelle Absprache wurde nach der offenen Wahl des ersten Bürgermeisterstellvertreters aus heiterem Himmel bei der Wahl des zweiten Bürgermeisterstellvertreters geheime Wahl beantragte. Hierbei wurde dem von der SPD, die das Vorschlagsrecht hatte, vorgeschlagenen Kandidat die für die Wahl erforderliche Mehrheit verweigert.

Man sollte vielleicht nicht Mutmaßungen über Befindlichkeiten anstellen, sondern eher die Frage stellen, warum der bisherige zweite Bürgermeisterstellvertreter von der CDU nicht mehr nominiert wurde! Dieter Hennig, Eschbach