Leserbriefe

Ursel Sofie und Joachim Scheil

Von Ursel Sofie und Joachim Scheil (Badenweiler)

Di, 16. Februar 2021

Badenweiler

SCHWIMMBAD BADENWEILER
Sportbad darf nicht auf der Strecke bleiben
Leserzuschrift zum Artikel: "Sportbad bleibt dieses Jahr zu" (BZ vom 20. Januar):
Wir leben hier in einer paradiesischen Gegend und haben eines der schönsten Freibäder weit und breit! Und wenn man im Sommer die Besucherströme sieht, dann bestätigt das den eigenen Eindruck. Quer durch die Bevölkerung sind alle vertreten, von den Kleinsten bis zu den Senioren, die hier unter anderem auf Rat ihrer Ärzte schwimmen. Dazwischen begegnet man "Schreibtischtätern", deren Arbeitstag geprägt ist durch bewegungsarme Tätigkeiten vor dem Computer. Hier finden sie einen Ausgleich und Erholung. Die Bedeutung des Bades darf also auf keinen Fall auf Freizeitvergnügen reduziert werden. Es erfüllt auch einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung!

Nun darf man dem Gemeinderat zugute halten, dass er sich bemüht, die durch Corona verschärfte Finanzsituation der Kommune in den Griff zu bekommen. Das darf aber nicht dazu führen, dass wichtige kulturelle Einrichtungen geopfert werden. Nach dem Kunstpalais darf jetzt nicht auch das Sportbad auf der Strecke bleiben! Von verschiedenen Seiten ist nämlich die Befürchtung zu hören, dass die angeblich nur für ein Jahr geplante Schließung des Sportbades den Einstieg zum endgültigen Ausstieg darstellt, eine absolut traurige Vision! Da möchte man den Gemeinderat bitten, sich doch mal Gedanken über die Zukunft zu machen: Was dient den Bürgern und was strahlt über Badenweiler hinaus?

Ursel Sofie und Joachim Scheil, Badenweiler