BZ-Interview

Warum wir Steine auf Gräber stellen

Birgit Herrmann

Von Birgit Herrmann

Mi, 08. Oktober 2014 um 07:46 Uhr

Liebe & Familie

Ein Grabstein kann mehr sein als nur ein Namensstein, sagt der Gundelfinger Steinmetz und Obermeister der Innung, Wolfgang Jakob. Was er damit genau meint, erzählt er im Interview.

BZ: Herr Jakob, warum stellt man eigentlich Steine auf Gräber?
Wolfgang Jakob: Ursprünglich zur Kennzeichnung einer Grabstelle. In frühester Zeit haben Menschen ihre Toten mit Steinen bedeckt – einerseits zum Schutz vor Tieren und andererseits zur Wiedererkennung der Grabstelle.
BZ: Und warum braucht es ein Grabmal?
Jakob: Da kann ich nur Folgendes zitieren: Weil der Ort der Bestattung ein Zeichen braucht. Weil das Grabmal an die Einzigartigkeit und Würde des Verstorbenen erinnert. Weil das Grabmal ein Markstein ist an der Grenze des Lebens. Weil das Grabmal einlädt zu Dialog, Trauern, Weinen, Wut und Stille.
BZ: Die Grabkultur ...

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