Oma geht ins Kloster

Constantin Graf von Hoensbroech

Von Constantin Graf von Hoensbroech

Mo, 06. Dezember 2010

Liebe & Familie

Gertrud Höck heißt jetzt Schwester Maria Gertrud – mit 70 Jahren entschied sie sich für ein Leben als Ordensfrau.

Mit 70 Jahren, als Mutter von vier Kindern, klopfte Gertrud Höck an die Pforte der Benediktinerinnenabtei im Kölner Stadtteil Raderberg. Dreimal schon stand sie vor der Entscheidung: Jetzt verpflichtet sie sich für ihr Leben als Ordensfrau.

"Ich musste die Bremse ziehen", erinnert sich Schwester Maria Gertrud an jene Exerzitienwoche, in der sich ihr bis dato so bewegtes Leben "von jetzt auf gleich umstellte". Die Vorstellung, in ein Kloster einzutreten, sei plötzlich so konkret und so überzeugend gewesen, dass ihr keine andere Wahl mehr blieb: "Sonst hätte ich eine Lebenschance vertan."

Für die 70-Jährige war es bereits das dritte Mal, dass sie sich vom Ruf Gottes, wie sie selber sagt, angesprochen fühlen durfte. Zuvor hatte die gelernte Kinderkrankenschwester zweimal sehr ernsthaft in Erwägung gezogen, ihren Lebensweg als Nonne fortzusetzen. Als junge Frau von 20 Jahren war sie sogar schon bei den Franziskanerinnen im sauerländischen Olpe angenommen worden. Doch wie so vieles im Leben der Schwester kam alles anders. "Ich lernte meinen Mann kennen."

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