Gesellschaft

Studien: Frauen haben oft wenig Lust auf Macht

Eva Tenzer

Von Eva Tenzer

Mo, 23. Mai 2016 um 08:22 Uhr

Liebe & Familie

Ein Forscherteam ist dem weiblichen Verhältnis zur Macht nachgegangen und kommt zu einer überraschend kritischen Antwort. Den Willen zu führen können Frauen jedoch lernen.

Sheryl Sandberg ist Geschäftsführerin von Facebook und damit die mächtigste Person im Unternehmen gleich hinter Firmengründer Mark Zuckerberg. Zuvor war die 46-Jährige unter anderem Stabschefin im US-Finanzministerium und zählt mittlerweile zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Frauen der Welt. Immer wieder ermuntert sie andere Frauen, es ihr nachzutun und stärker Führungspositionen anzustreben. Anstatt vor der Macht zurückzuschrecken, sollten sie aktiv Leitungs- und Führungspositionen einfordern, postuliert Powerfrau Sandberg.

Ist diese Forderung überhaupt noch nötig? Steigen Frauen inzwischen nicht ganz selbstverständlich in Führungspositionen auf und üben dort Macht aus, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds, und eben auch Sandberg beweisen?

Ein Forscherteam ist dem weiblichen Verhältnis zur Macht systematisch nachgegangen und kommt zu einer überraschend kritischen Antwort. Die Wissenschaftler aus Frankfurt (Goethe-Universität), Hamburg (Kühne Logistics University) und Bochum (Ruhr-Universität) befragten rund 1500 Frauen und Männer, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterschiedlicher Branchen, aber auch Studierende zu ihrer Machtmotivation. Sie wollten wissen, wie gern die Befragten Anweisungen geben, Verantwortung für Entscheidungen tragen oder Einfluss nehmen wollen – die unerlässliche psychologische Grundausstattung für Führungspositionen. In ...

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