Der Stroemfeld Verlag in einer Frankfurter Ausstellung

Der gesprengte Stern

Katrin Hillgruber

Von Katrin Hillgruber

Fr, 27. August 2010 um 17:51 Uhr

Literatur

Bei Stroemfeld/Roter Stern erschienen Klaus Theweleits "Männerphantasien" und anspruchsvolle Werkausgaben von Hölderlin, Kleist, Kafka … Eine Ausstellung in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt zum 40-jährigen Bestehen der einzigartigen Verlagsinitiative.

Eines stand für Klaus Theweleit unumstößlich fest: "Die ,Männerphantasien‘ werden nicht grün". Um die Umschlagfarbe für den bis heute größten Bestseller des Verlags Stroemfeld/Roter Stern wurde 1977 in einer Villa im Frankfurter Nord-end wochenlang gerungen. Denn Verlagsleiter KD Wolff war zuvor Lektor in Jörg Schröders legendärem März-Verlag gewesen, wo alle Bücher in Gelb erschienen – bei ihm sollte es Grün sein, die Komplementärfarbe zum Roten Stern, der 1993 in Konkurs ging. Theweleit, der wie der SDS-Vorsitzende Wolff zur Freiburger Gruppe des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) gehörte, setzte sich schließlich durch: Auf dem Einband der ...

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