Gasthaus "Zum Salmen": Wie Shakespeare nach Hartheim kam

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Sa, 10. September 2011

Literatur

LITERATURMUSEEN IN BADEN VI:Das historische Gasthaus und Schwanitz-Haus "Zum Salmen".

Mit Dietrich Schwanitz und Hartheim ist es fast so zugegangen wie beim zufälligen Treffen einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf dem Seziertisch – womit der Dichter Lautréamont die gültige Formel für den Surrealismus prägte. Wenn schon nicht surreal, so doch höchst ungewöhnlich war die Begegnung des zuletzt in Hamburg lehrenden Anglisten und Bestsellerautors ("Der Campus", "Bildung")   mit dem ehemaligen Gasthaus Salmen vor zehn Jahren: Schwanitz, der in Freiburg studiert hatte und damals in Hartheim zur Untermiete wohnte, verliebte sich in den Theatersaal des Salmen, der seit den siebziger Jahren verwaist war, als man im Dorf den Fortschritt in einer Mehrzweckhalle sah. Kurz entschlossen erwarb er das weiträumige Anwesen in der Ortsmitte, das leer stand, seitdem auch der in ihm eingerichtete Tante-Emma-Laden tödliche Konkurrenz am Ortsrand bekommen hatte. Im Theatersaal verwirklichte der Shakespeare-Verehrer seinen ...

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