Autobiographie

Helga M. Novaks "Im Schwanenhals": Die Freiheit der Jagdgöttin

Katrin Hillgruber

Von Katrin Hillgruber

Sa, 11. Januar 2014

Literatur

Helga M. Novaks autobiographischer Roman "Im Schwanenhals" wurde zu ihrem Vermächtnis.

Unverdrossen zog sie den "Klumpen Hoffnung" hinter sich her. Egal, wo sich Helga M. Novak aufhielt, ob erwünscht oder unerwünscht in der DDR, die sie als erste Schriftstellerin ausbürgerte, ob in der Hausbesetzerszene des Frankfurter Westends, ob in Island, Sizilien oder in polnischen Wäldern: Ihr lakonischer Optimismus verließ sie nie. Er wahrte die Balance zu den autobiographischen Bitterstoffen in ihrem Werk. Dieses kann als schroffe poetische Heimatkunde und unversöhnlicher Rechenschaftsbericht sich selbst gegenüber verstanden werden. An Heiligabend ist Helga M. Novak nach langer Krankheit in Rüdersdorf bei Berlin gestorben (BZ vom 27. Dezember). Wie kam es dazu, dass eine der bedeutendsten deutschen Poetinnen zeitlebens eine kräftezehrende Existenz als fernwehkranke fahrende Sängerin führte? Warum kehrte sie trotz schlimmer Erfahrungen zweimal in die DDR zurück? Das Buch "Im Schwanenhals", das in Zusammenarbeit mit ...

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