Olga Grjasnowas Debütroman

Ohne Heimat: „Der Russe ist einer, der Birken liebt“

Hartmut Buchholz

Von Hartmut Buchholz

Fr, 26. Oktober 2012

Literatur

Olga Grjasnowas Debütroman "Der Russe ist einer, der Birken liebt" reist von Baku über Deutschland nach Israel / Lesung in Freiburg.

"1996 waren wir in Deutschland. 1997 dachte ich zum ersten Mal über Selbstmord nach." Das Drama verlorener Heimat, zerschellter Kindheit, erzwungener Integration in zwei simplen Aussagesätzen, deren Lakonie allenfalls ahnen lässt, dass hier von einem Schicksal die Rede ist. Olga Grjasnowa, 1984 in Baku (Aserbaidschan) geboren, ist wie ihre Protagonistin Mascha als Kontingentflüchtling mit elf Jahren nach Deutschland gekommen. Man wird sich Mascha als Projektionsfigur der Autorin vorstellen dürfen; Grjasnowas bemerkenswertes Romandebüt "Der Russe ist einer, der Birken liebt" (der Titel nimmt ein Motto aus Tschechows "Drei Schwestern" auf) baut erkennbar auf autobiographischen ...

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