Rezension

Lisa Kränzlers "Export A": Protokoll einer Selbstzerstörung

Charlotte Janz

Von Charlotte Janz

Di, 28. Februar 2012

Literatur

"Export A": Die in Freiburg lebende bildende Künstlerin Lisa Kränzler hat ihren ersten Roman vorgelegt.

Die akribische Hingabe, mit der Lisa Kerz sich selbst zerstört, ist dem religiösen Fanatismus, dem sie entfliehen will, gar nicht so unähnlich. Lisa ist sechzehn Jahre alt und tausende Kilometer von ihrem wohlhabenden Elternhaus in Süddeutschland entfernt. Als Austauschschülerin verbringt sie ein Jahr in Whitehorse, Yukon, Kanada. Unter der Woche widmet sie sich immer mehr der Erforschung des eigenen Körpers: Drogen, Alkoholexzesse, Jungs, Essstörungen. Am Sonntag muss sie ihre Schwester und ihren Schwager in die Kirche begleiten und den flammenden Reden von Pastor Leroy über die Hölle lauschen. Lisa ...

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