Buchvorstellung

"Tyll" ist Daniel Kehlmanns bestes Buch seit langem

Martin Halter

Von Martin Halter

Sa, 14. Oktober 2017 um 00:01 Uhr

Literatur & Vorträge

Mit seinem neuen Roman "Tyll" knüpft Daniel Kehlmann an seinen bislang größten Erfolg an, die Satire "Die Vermessung der Welt". "Tyll" ist schwerelos, aber nicht zu leicht.

"Du kannst machen, was man machen muss", klagte der Schmierenkomödiant und Autor Lindemann in Daniel Kehlmanns Roman "F.", "aber du bist leer. Hohl bist du". Eben das warf man auch Kehlmann immer wieder vor: Dass er, obwohl als Erzähler begabt und ironisch leichtfüßig wie kaum ein anderer deutschsprachiger Autor, zu wenig aus seinen vielen Talenten mache: selbstverliebte Vexierspiele, Tricks und Bluffs, formal brillante, aber letztlich hohle und sterile Hochstapler- und Schwindlerromane wie "Ruhm" und "F.".

Mit seinem neuen Roman knüpft Kehlmann jetzt an seinen bislang größten Erfolg an, die Gelehrtensatire "Die Vermessung der Welt". "Tyll" ist Kehlmanns bestes Buch seit langem: schwerelos, aber nicht zu leicht, ernst, aber nicht gerade blutig ernst, wahrheitsgetreu und doch frei im Umgang mit ...

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