Was Katholiken nicht lesen durften

Thomas Jansen

Von Thomas Jansen (KNA)

Di, 14. Juni 2016

Literatur & Vorträge

Das "Verzeichnis der verbotenen Bücher": Erst vor 50 Jahren schaffte der Vatikan offiziell den Index ab.

Der Index: Nur wenige Stichwörter in der Geschichte der katholischen Kirche sind emotional so aufgeladen wie dieses Verzeichnis der verbotenen Bücher, das seit Mitte des 16. Jahrhunderts im Auftrag der Päpste erstellt wurde. Es galt zuletzt nicht nur Kirchenkritikern als Inbegriff römischer Bevormundung.

Noch bis in die Nachkriegszeit hinein mussten Katholiken, die etwa Werke des bekannten zeitgenössischen französischen Philosophen Jean-Paul Sartre lesen wollten, dafür in Rom eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Andernfalls drohten Strafen, die in besonders schwerwiegenden Fällen bis zur ...

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