Löffingen ging früh ein Licht auf

Christa Maier

Von Christa Maier

Do, 02. September 2010

Löffingen

Im Jahr 1919 gab es bereits im Baarstädtchen und den umliegenden Gemeinden "Strom aus der Steckdose".

LÖFFINGEN. Dunkle Straßen, vereinzelt flackert der Schein einer Kerze oder Petroleumlampe hinter sonst finsteren Fenstern, die stockfinstere Nacht wird nur durch den Schein der Nachtwächter-Laterne etwas erhellt. So ähnlich dürfte es noch vor hundert Jahren nachts in Löffingen und den Ortsteilen ausgesehen haben.

Dabei sind die Löffinger in der öffentlichen Straßenbeleuchtung keine Spätzünder. Im Gegenteil: 1919 gab es bereits im Baarstädtchen und den umliegenden Gemeinden Dittishausen, Göschweiler, Reiselfingen, Seppenhofen und Unadingen "Strom aus der Steckdose". Zu verdanken ist dies der fortschrittlichen Gesinnung des Fürstenhauses in Donaueschingen, das sich schon 1895 die Kraft der Wutach zu Eigen machte. Unterhalb der Rötenbacheinmündung, die sich von selbst zum Bau einer kleinen Talsperre und zur Errichtung eines vom Hochwasser nicht gefährdeten Turbinenhauses anbot, hatte Fürst Karl Egon IV zur Stromgewinnung das Flusskraftwerk Stallegg errichtet.

Dass man den Strom von der Kraftquelle bis in die entlegensten Gegenden transportieren kann, davon ...

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