Ausdruck einer lebendigen Gemeinde

Ansgar Taschinski

Von Ansgar Taschinski

Mo, 12. November 2018

Lörrach

Die jüdische Gemeinde nimmt zehn Jahre nach der Eröffnung der neuen Lörracher Synagoge eine weitere Thora in Empfang.

LÖRRACH. Die Freude über die neue Thora und über die gute Entwicklung der israelitischen Gemeinde in Lörrach seit der Eröffnung der neuen Synagoge vor zehn Jahren wechselte bei einem Festakt am Sonntagnachmittag mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938. Die zahlreichen Redner betonten vor den 190 geladenen Gästen im König-David-Saal sowohl die Bedeutung jüdischen Lebens in Lörrach und Deutschland, sie warnten aber auch vor dem neuen Antisemitismus.

Moshe Flomenmann, der Ortsrabbiner von Lörrach und Landesrabbiner von Baden, erinnerte vor den 190 geladenen Gästen im König-David-Saal noch einmal an die symbolische Bedeutung des Besuchs im Stuttgarter Landtag, wo am Freitag unter anderem von Landtagspräsidentin Muhterem Aras letzte Buchstaben der Schriftenrolle vervollständigt wurden: "Wir wollten einen Kontrast zeigen, wie es damals war und wie es heute ist. Vor 80 Jahren hat man antisemitische Gesetze in den Parlamenten beschlossen ...

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