Einsatz für eine Gleichbehandlung der Ruheständler

Johanna Hoegg

Von Johanna Hoegg

Di, 05. März 2019

Lörrach

Der Regionalverband Lörrach im Seniorenverband öffentlicher Dienst muss nach neuem Vorsitzenden Ausschau halten.

LÖRRACH. "Wir sind eine reine Interessenvertretung für unsere Mitglieder. Der Service wird groß geschrieben. Es gibt kompetente Beratung in allen rechtlichen und tariflichen Fragen." Damit stieg Joachim Lautensack in ein Referat ein, das er bei der Hauptversammlung des Regionalverbands Lörrach im Seniorenverband öffentlicher Dienst (SöD) hielt.

Die politische Lobbyarbeit sei sehr wichtig, die Verbandsspitze könne erfreuliche Erfolge verbuchen im Sinne der älteren Menschen, die durch ihre jahrzehntelangen Dienste im öffentlichen Dienst Respekt und Wertschätzung verdient hätten. Nach 46 Dienstjahren bei der Polizei wisse er um manch kräftezehrenden Einsatz, sagte Lautensack. Als stellvertretender Landesvorsitzender im Seniorenverband und Stellvertretender Vorsitzender des Beamtenbundes werbe er mit dem Vorstand unermüdlich für eine "amtsangemessene Alimentation" und damit für Gleichbehandlung von Menschen im aktiven Dienst und im Ruhestand. Der Regionalverband Lörrach wird nach einem neuen Vorsitzenden Ausschau halten müssen, wenn Wilfried Haller zum Ende des Jahres tatsächlich seine Funktion an der Spitze aufgeben sollte. Er kündigte seinen geplanten Rückzug an. Haller hielt einen bebilderten Rückblick auf Veranstaltungen, die kulturelle Akzente setzten, Betriebsbesichtigungen einschlossen und Information im Landtag mit dem SPD-Abgeordneten Rainer Stickelberger beinhalteten.

Geplant für die nächsten Monate sind ein ärztlicher Vortrag, Besuch des St. Josefshauses Herten als größtem Arbeitgeber der Region, Besichtigung des Thyssenturms und Altstadt-Führung in Rottweil. Da Theresia Leute und Hannelore Woll sich nach vielen Jahren in Beirat und Vorstand nicht mehr zur Verfügung stellten, war das Anlass für den zweiten Vorsitzenden Bernhard Schwörer zu einer Ehrung außer der Reihe.
» Ehrungen: Für 25 Jahre Alfred Hackel, Winfried Brock (beide Grenzach-Wyhlen), Elisabeth Brombacher (Bad Waldsee), für 30 Jahre Otto Benz (Schopfheim), Marliese Sehringer (Schopfheim), für 35 Jahre Maja Mattmüler (Hausen).
Mitglieder:
226.