Heimat heißt nicht Blut und Boden

Sabine Ehrentreich

Von Sabine Ehrentreich

Do, 22. September 2016

Lörrach

Bei einer SPD-Veranstaltung ging es um den Begriff des Alemannentums bei Burte und Kuhn, um Opportunismus und aufrechte Haltung.

LÖRRACH. Es ist wichtig, eine Heimat zu haben. Der Begriff dürfe nicht negativ besetzt werden, sagte Hubert Bernnat zum Ausklang einer SPD-Veranstaltung, bei der es um Hermann Burte und Friedrich Kuhn ging und um deren Begriff von Heimat und Alemannentum vor allem in der NS-Zeit. Burte verband den Begriff mit Blut und Boden, Kuhn hielt ihn offen für Wandel. Der eine war den Nazis genehm, der andere nicht. Der Abend stand auch im Zusammenhang mit dem Anliegen der SPD, Burte die Ehrenbürgerwürde zu entziehen.

Warum er das für richtig hält, illustrierte der Historiker und SPD-Stadtrat Hubert Bernnat im ersten Teil des Abends. Es gehe da nicht um eine ästhetische Bewertung, sondern um eine politische – dass die im Falle Burtes recht eindeutig sei, belegte Bernnat mit vielen Zitaten.

Was Heimat sei und was ihr Verlust bedeute, werde gegenwärtig viel diskutiert, bemerkte Bernnat – und führte aus, dass noch bis in die 1970er Jahre hinein ...

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