Zickenheiner kritisiert Machtpoker EU – Schweiz

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Von BZ-Redaktion

Sa, 29. Juni 2019

Lörrach

LÖRRACH (BZ). "Beide Seiten sind dazu aufgerufen nicht in eine Negativspirale zu geraten und Stück für Stück bestehende Abkommen aufzukündigen", schreibt der Lörracher Bundestagsabgeordnete Gerhard Zickenheiner (Grüne) zum drohenden Entzug der Schweizer Börsenäquivalenz. Eine Erosion der guten bilateralen Beziehungen gelte es um jeden Preis zu verhindern. Gerade für Menschen, die in Grenzregionen wohnen und arbeiten, stehe viel auf dem Spiel. Ein Scheitern des Abkommens würde vor allem auch den populistischen Kräften in die Hände spielen, die seit Jahren eine Weiterentwicklung der EU-Schweiz-Beziehungen ablehnen, hält Zickenheiner, Mitglied im EU-Ausschuss und Berichterstatter für die Schweiz, fest. Das müsse auch der EU-Kommission, die auf rasches Vorgehen drängt, klar sein.